"Die Produktion steht!"

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22.01.2018 65 Beschäftigte von "Ruf Betten" in Rastatt folgten dem Warnstreikaufruf der IG Metall Gaggenau. BR-Vorsitzender Klaus Schulz zeigte sich zufrieden: "Ein starkes Signal an die Arbeitgeber!"

"Die Produktion steht für einige Stunden und mehr als zwei Drittel der anwesenden Belegschaft verleihen bei miserablem Wetter vor den Toren des Unternehmens lautstark ihren Forderungen Nachdruck - gehts noch deutlicher?", fragte Klaus Schulz in die Runde.

Mit solchen Aktionen könne man während der nächsten Verhandlungen bei den Arbeitgebern ordentlich Druck erzeugen, führte Schulz weiter aus. Es sei an der Zeit, dass man den "Bossen" mal wieder zeige, dass nicht alles so laufen kann, wie sie es sich vorstellen.
Das sieht auch der zuständige Gewerkschaftssekretär, Bodo Seiler, so. "Dieser Warnstreik sollte den Arbeitgebern zu denken geben. Wer seine Beschäftigten mit Peanuts abspeisen will, der muss mit weiteren, noch deutlicheren Aktionen rechnen." Seiler betonte gegenüber den warnstreikenden MitarbeiterInnen von "Ruf-Betten", dass die Forderungen der IG Metall angemessen, notwendig und vernünftig seien.
"Die Beschäftigten haben eine Entgelt-Erhöhung mehr als verdient! Wer unangemessene "Angebote" wie zuletzt 2,8 Prozent in zwei Stufen vorlegt, darf sich am Ende nicht über einen Fachkräftemangel beschweren. Deswegen fordern wir auch eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütungen."

Seiler und Schulz empfahlen den Arbeitgebern unisono, während der anstehenden Verhandlungen endlich in Bewegung zu kommen. Ansonsten werde man sich vor den Toren des Unternehmens für längere Zeit "häuslich einrichten - gerne auch auf Ruf-Betten!"

Die IG Metall fordert in der Tarifauseinandersetzung der Holz- und Kunststoff verarbeitenden Industrie 6 Prozent mehr Geld für 12 Monate, Auszubildende sollen überproportional von Einkommenszuwächsen profitieren. Damit soll erreicht werden, dass die Branche für junge Menschen attraktiver wird. Die Arbeitgeber boten zuletzt in der Verhandlung am 10.01.2018 eine Entgelterhöhung von insgesamt 2,8 Prozent in zwei Stufen bei 22 Monaten Laufzeit.

Die nächste Verhandlung findet am Dienstag, 23.01.2018, in Böblingen statt.

Der Tarifvertrag für die Branche in Baden-Württemberg ist zum 31. Dezember 2017 ausgelaufen. Zuletzt sind die Tarifgehälter in der Holz- und Kunststoff verarbeitenden Industrie im Juli 2017 um 1,7 Prozent gestiegen.

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Warnstreik bei RUF

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Letzte Änderung: 24.01.2018