Stürmische Zeiten

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16.01.2018 Rund 300 Beschäftigte kamen heute Mittag zur Kundgebung auf dem Maquet-Gelände. Trotz stürmischen Wetters war für sie klar: Die Arbeitgeber müssen sich bewegen.

Während der Kundgebung stürmte das Wetter über die Warnstreikenden. Sie ließen sich jedoch nicht von Warnstreik und Kundgebung abhalten. Sie stehen für die Forderung der IG Metall nach einer 6%igen Entgelterhöhung - plus Rechtsanspruch auf Reduzierung der Arbeitszeit - plus Zuschüsse für Familienzeiten und gesundheitlichen Ausgleich bei restriktiven Arbeitszeiten (u.a. Schicht).

Die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Ute Wasilowicz machte deutlich, dass die Beschäftigten bisher sehr wohl flexibel auf Anforderungen am Arbeitsplatz eingehen. "Ich verstehe überhaupt nicht, wie uns die Arbeitgeber vorwerfen können, wir seien nicht flexibel. Wir sind immer bereit, uns enorm zu engagieren".

Die Arbeitgeber sind derzeit nicht bereit, auf die Forderungen der IG Metall vernünftig einzugehen.

"Wir werden den Druck bis zur nächsten Tarifverhandlung in der kommenden Woche noch verstärken.", sagt Claudia Peter, die 1. Bevollmächtigte der IG Metall Gaggenau.

Es werde noch zu einer weiteren Warnstreikrunde kommen.

Ferdinand Liedtke, der Betriebsratsvorsitzende der Fa. Stahl, die ebenfalls sauer über die Hinhaltetaktik der Arbeitgeberseite sind: "Für die Beschäftigten von Stahl ist diese Tarifrunde besonders wichtig. Ist sie doch die erste seit der Ausgliederung aus der Maquet-Welt, die direkt für die Beschäftigten übernommen wird."

Insgesamt haben sich an diesem Warnstreik rund 400 Beschäftigte beteiligt.

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Warnstreik Maquet

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Letzte Änderung: 23.01.2018