Welche Position?

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26.06.2017 Ob Torwart, Verteidiger, Mittelfeldspieler oder Stürmer - im Fußball gibt es verschiedene Positionen. Unterschiedliche Positionen gibt es auch bei den Themen zur Bundestagswahl!

Politik war seit langem nicht mehr so spannend wie derzeit. Es wird kontrovers diskutiert. Inhaltlicher Schlagabtausch und das Reiben an Positionen sind deutlich zu spüren. Hinzu kommt die Veränderung der politischen Debatte durch populistische Parolen und vermeintlich einfache "Lösungen".

Die IG Metall bietet allen Neugierigen eine Gesprächsrunde, um Positionen rund um die Arbeitswelt mit den regionalen Kandidatinnen und Kandidaten abzugleichen, um sich selbst ein Bild machen zu können und natürlich um Unterschiede und Überschneidungen zu sehen.

Am Mittwoch, den 12. Juli 2017 um 16:30 Uhr im Unimog-Museum Gaggenau, sind die regionalen KandidatInnen von CDU, SPD, Bündis 90/Die Grünen, Linke, FDP und AfD zur Podiumsdiskussion durch die IG Metall Gaggenau geladen.

Die Positionen zu den unterschiedlichen Themen gehen bei den Gesprächspartnern auseinander - eines eint sie dann aber doch: Voraussetzung zur Einladung war die persönliche Erklärung der KandidatInnen zur "Gaggenauer Erklärung".

Als "die richtige Antwort auf den zunehmenden Populismus, auf Ausgrenzung und Intoleranz" bezeichnet Gabriele Katzmarek (SPD) die Gaggenauer Erklärung. Auch daher unterstütze sie "als Gewerkschafterin und Sozialdemokratin die von der IG Metall initiierte Gaggenauer Erklärung."

Rolf Pilarski (FDP) erklärt, "dass gerade die FDP, die die Freiheit bereits in ihrem Namen trägt, für die von [der IG Metall Gaggenau] genannten Werte in besonderem Maße steht." Das Grundgesetz garantiere jedem Menschen in Deutschland diese Rechte - "Die Einhaltung und Durchsetzung des Rechts ist uns deswegen ein wichtiges Anliegen."

Joachim Kuhs (AfD) gibt an, dass er die Gaggenauer Erklärung "voll und ganz unterstützen" könne - schließlich trete er als Beamter des Landes Baden-Württemberg mit seinem Eid für die freiheitlich demokratische Grundordnung ein.

Manuel Hummel (Bündnis 90/Die Grünen) merkt an, "was Demokratie im Kern ausmacht, beschreibt die Gaggenauer Erklärung". Auf keinen Baustein darin sei verzichtbar. Zudem ergänzt er, dass Mittelbaden "eine besondere Verantwortung für die Verteidigung und den Ausbau demokratischer Rechte" trage.

Norbert Masson (die Linke) führt aus, dass er als Gewerkschafter selbstverständlich "für diese Werte, auf denen unsere Gesellschaft aufbaut" stehe. Ohne Probleme habe er deshalb die Erklärung unterzeichnen können.

Während der Diskussion wird es den Zuhörern möglich sein, Fragen zu stellen. Dies kann durch ausliegende "Fragekarten" passieren, welche dann von der Moderatorin Claudia Peter in die Diskussion eingebracht werden.

Interessierte Mitglieder sollten sich bis zum 06. Juli bei der IG Metall Gaggenau (07225 96870 oder gaggenau@igmetall.de) anmelden.

Zutritt zum Unimog-Museum erhält am 12.07.2017 nur, wer eine Eintrittskarte hat, die nach der Anmeldung zugeschickt wird.

Letzte Änderung: 26.06.2017