+5% und die Übernahme von Azubis

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03.04.2017 5% mehr Geld und die Verbesserung der Übernahmeregelung für Ausgebildete lautet die Forderungsempfehlung an den IG Metall Vorstand für die Tarifrunde im KFZ Handwerk.

Forderung gut begründet

Die wirtschaftliche Lage im KFZ Handwerk ist sehr positiv, und für das zweite Quartal wird erneut mit einem satten Umsatzplus gerechnet. Die Inflation in Verbindung mit der Produktivitätssteigerung und einer Umverteilungskomponente begründen die Forderung. Hinzu kommt die Verdichtung der Arbeitstakte, die durch die Autohersteller im Werk vorgegeben werden.
Die Diskussion innerhalb der Tarifkommission ergab, dass es keinen Grund gibt, eine verhaltene Forderung aufzustellen, da im Baden-Württembergischen KFZ Handwerk der positive Trend weiter anhält.

Auszubildende fordern klare Regelungen

Viele Bilder und Videos von jungen Beschäftigten im Kfz Handwerk begleiteten die Tarifkommissions-Sitzung. Auszubildende und Jugend- und Auszubildendenvertreter bezogen klar Stellung zu einer Weiterführung und Verbesserung des Tarifvertrages, der die Übernahme der Ausgebildeten regelt. Dieser läuft Ende April aus und muss klarer Bestandteil der Tarifforderung sein.
Auch die IG Metall Jugend Gaggenau, mit allen vertretenen Branchen erklärt sich solidarisch mit den Auszubildenden im Kfz Handwerk und baut weiter Druck auf.

"Es ist unumgänglich, dass es klare Perspektiven geben muss für junge Beschäftigte. Wir werden den Druck schnell aufbauen können, auch gesellschaftlich, wenn die Arbeitgeber sich in der Forderung der Entgelterhöhung, sowie der Übernahmeregelungen quer stellen." sagt Christian Herbon, zuständiger Gewerkschaftssekretär für das KFZ Handwerk.

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Forderung Kfz Handwerk

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Letzte Änderung: 03.04.2017