100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

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18.03.2019 Das Wahlrecht für Frauen war vor 100 Jahren ein erster großer Sieg der aktiven und kämpferischen Frauen. Dies stand im Mittelpunkt des Frauenfrühstücks anlässlich des Internationalen Frauentages.

Deutschland lag mit seiner Wahlrechtsreform und dem damit erstmaligen Wählen von Frauen am Ende der Monarchie nicht an der Weltspitze. Bereits seit 1893 durften die Frauen in Neuseeland wählen, es folgte Australien nur 9 Jahre später.

Anschaulich schilderte Frau Dr. Gudrun-Christine Schimpf den Kampf der Frauen bis zum Wahlrecht.

Der Blick wurde auch auf das europäische Umfeld ausgeweitet. Hier mussten die Schweizer Frauen am längsten auf dieses Menschenrecht warten: Sie dürfen erst seit 1971 die Geschicke des Landes durch Wahlen mitbestimmen.

Zum traditionellen Frauenfrühstück hatten die IG Metall und die regionalen Gleichstellungsbeauftragten geladen.

180 Frauen kamen nach Rotenfels. Es gab Zeit für politische Inhalte, aber auch für viele gute Gespräche. Und es wurde herzhaft gelacht: Die Kabarettistin Eva Eiselt begeisterte die Zuschauerinnen mit ihrem Programm "Vielleicht wird alles vielleichter".
Ihre "Vielosophie" kam richtig gut an und die Zugabe tat den Frauen nochmal richtig gut.

Letzte Änderung: 18.03.2019