Internationaler Frauentag 2019

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08.03.2019 Frauen bei der Bezahlung noch immer benachteiligt

"Der beste Schutz vor ungleicher Bezahlung zwischen Frauen und Männern sind Tarifverträge und Mitbestimmung", erklärt Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall.

Die Tarifverträge der IG Metall bieten heute:
· keine geschlechtsspezifische Diskriminierung
· keine mittelbare Diskriminierung
· wenn Tarifverträge richtig angewendet werden, gibt es keine unterschiedliche Bezahlung
· Betriebsrätinnen und Betriebsräte helfen hier

Dass es immer noch eine Entgeltlücke von 21 % zwischen Frauen und Männern gibt liegt mittlerweile an anderen Faktoren:
· Arbeitszeit (Teilzeit, Vereinbarkeitsprobleme)
· Entwicklungsperspektiven (fehlende Frauen-förderung)
· Rollenbilder (Nachgeben und Konfliktvermeidung bei Entgeltgesprächen, "hartes" Verhandeln
wird negativ bewertet)
· "Frauenberufe" (niedrige Entgelte, Abwertung sozialer Berufe)

Betriebliche Aktionen zum internationalen Frauentag, mit Unterstützung der IG Metall, gibt es dieses Jahr bei AVL in Gaggenau, Adient Interiors, der Maquet-Getinge-Gruppe, Mercedes Benz Gaggenau, Mercedes Benz Rastatt, RUF Betten, Siemens und Grammer. Hier gibt es für die beschäftigten Frauen die Möglichkeit sich zu informieren, z.B. zum Thema Entgeltgerechtigkeit, Frauenförderung oder auch zum Thema Pflege.

Für die IG Metall ist klar: "Unser Jahr hat 365 Frauentage!" Es muss weiterhin dafür gesorgt werden, dass Frauen die gleichen Chancen wie Männer haben.

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Frauentag

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Letzte Änderung: 08.03.2019