Ein Schritt ...

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06.02.2019 ... nur leider in die falsche Richtung bei dem Kaffeeautomatenhersteller EVOCA

Im November 2018 haben die IG Metall Mitglieder bei EVOCA beschlossen, einen Tarifvertrag zu fordern.

Seitdem herrscht Funkstille. Der Geschäftsführer ging der IG Metall aus dem Weg und ließ über den Betriebsrat mitteilen, dass er zu Gesprächen nicht bereit sei.

Die Betriebsversammlung sollte für die IG Metall der nächste Versuch sein, das Eis zu brechen. Der Hoffnung weicht Ernüchterung: Er werde auch weiterhin keine Gespräche mit der Gewerkschaft führen, so der Geschäftsführer auf der Betriebsversammlung bei EVOCA. Nach diesem Satz verließen er und die Personalchefin den Raum.

"Auf meine Nachfrage an den Geschäftsführer während des Zusammenpackens, wie es nun um unsere Tarifverhandlungen steht, zeigte sich dieser erbost und erklärte abermals, dass er keine Gespräche mit der IG Metall führen werde.
Lieber hält die Geschäftsleitung an ihrem Vorschlag fest, Entgelte über unwirksame Betriebsvereinbarungen zu regeln. Das ist aber rechtlich nicht machbar", erklärt Christian Herbon, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Gaggenau.

Herbon weiter: "Wer sich nicht von selbst bewegt, der muss dann halt geschoben werden - und zwar in die richtige Richtung." Die Beschäftigten werden gemeinsam mit der IG Metall Gaggenau die nächsten Wochen genau für diese Bewegung sorgen, so Herbon abschließend.

Letzte Änderung: 08.02.2019