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IG Metall Gaggenau

IG Metall Geschäftsstelle Gaggenau



Blickpunkt Weiterbildung

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07.12.2017 Über 80 Teilnehmende zeigten sich hochmotiviert für eine persönliche Weiterbildung und ihren zukünftigen beruflichen Werdegang: Die Info-Veranstaltung der IG Metall Jugend Gaggenau war "ein Renner"!

"Weiterbildung ist derzeit eines der heißesten Themen für junge Auszubildende und Beschäftigte. Viele wollen, können aber nicht. Oder sie haben keine Ahnung, welche Möglichkeiten, Rechte und Perspektiven sie überhaupt haben", sagt der für die Jugend zuständige Gewerkschaftssekretär, Christian Herbon. "Um so erfreulicher, dass sich ganz offensichtlich immer mehr informieren und ihre Chancen wahrnehmen!"

Das Thema "Weiterbildung" hat es in sich und bewegt auch (oder gerade?) junge Menschen. Entsprechend groß war das Interesse an der Vortragsreihe "Blickpunkt Weiterbildung". Die IG Metall Jugend Gaggenau hatte geladen, und über 80 Auszubildende und junge Beschäftigte aus der Region kamen nach Gaggenau in die Steinbeiß-Akademie!

"Das hat neue Perspektiven eröffnet", "war richtig informativ", "wusste gar nicht, dass ich so viele Möglichkeiten habe", "macht Bock auf mehr", "cooler Einblick in eine Zukunft mit mehr Chancen", "spannend", "tolle Hilfestellung für meinen weiteren Berufsweg" - so einige Kommentare aus den Reihen der Teilnehmenden.

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Viele wollen...

Christian Herbon eröffnete den Abend mit einer kurzen Vorstellung des "Tarifvertrags Qualifizierung" und erläuterte die maßgebliche Rolle der IG Metall beim Themenbereich "Weiterbildung" in der Metall- und Elektroindustrie. "Siebzig Prozent aller M + E-Beschäftigten geben in der Beschäftigten-Befragung der IG Metall an, dass sie für ihre Arbeit eine Weiterbildung benötigen", stellt Herbon klar. "56 Prozent aller KollegInnen in Betrieben mit Tarifvertrag erhielten von ihren Unternehmen bezahlte bzw. zur Verfügung gestellte Weiterbildung. Das war und ist nur möglich aufgrund des starken "Tarifvertrags Qualifizierung", unterstrich Herbon. So habe jeder Beschäftigte in Betrieben mit Tarifbindung nach fünf Jahren Betriebszugehörigkeit das Recht auf eine Freistellung bis zu fünf Jahren. Auszubildende könnten diese fünfjährige Weiterbildungsfreistellung schon nach ihrer Ausbildung wahrnehmen. Nach der Freistellung bleibe der Anspruch auf gleich- oder höherwertige Anstellung bestehen, betonte Herbon.

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Weiterbildung tut not!

Die IHK Karlsruhe informierte ihre jungen ZuhörerInnen über wichtige Hintergründe, die wiederum völlig neue Perspektiven für viele der anwesenden Auszubildenden darstellten. Isabell Gros und Peter Minrath zeigten den demografischen Wandel in der Wirtschaft auf und erklärten, warum Weiterbildung per se immer wichtiger wird. Sie erläuterten Trends in der Arbeitswelt wie etwa die steigende Akademisierung für viele Berufsbilder, die kommende Ära "Industrie 4.0" und die Digitalisierung der Arbeitsprozesse.

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Neben wichtigen Background-Infos gingen sie aber auch ins Detail und zeigten die Bedeutung bestimmter Kompetenzen auf, wie etwa "Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, betriebliches und berufliches Erfahrungswissen sowie IT-Fachwissen". Vor allem die Perspektiven nach der Ausbildung stießen verständlicherweise bei den ZuhörerInnen auf größtes Interesse. Welche Möglichkeiten tun sich für mich auf? Wie finde ich geeignete Weiterbildungsmodelle? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Welche fachlichen Zuordnungsmöglichkeiten sind möglich und welche beruflichen Weiterbildungssysteme?

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Praxisnähe ist angesagt

Annette Radke stellte in ihrem Referat die "Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft" vor. Mit kurzen Videos und einem informativen Vortrag zeigte sie die Vorteile eines Instituts, das sich vor allem den Begriff "Praxisnähe" auf die Fahnen geschrieben hat. Man wolle "Köpfe mit Profil" bilden, Kompetenzen bündeln und Potentiale erschließen, sagte Radke. Und dabei nicht den Blick über den Tellerrand vergessen: In vielen Studiengängen seien Auslandssemester in weltweit ansässigen Partner-Hochschulen selbstverständlich. Außerdem seien Praxissemester in Betrieben gerade in typischen Metaller-Studiengängen längst Standard. Die relativ hohe Anzahl Interessenten, die sich jährlich für einen der 21 Bachalor- und 20 Masterstudiengänge bewerben, mache deutlich, wie erfolgreich die Karlsruher Hochschule arbeitet: Im Studenjahr 2017 kamen auf 1801 Studienplätze knapp 10.000 Bewerbungen.

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Lernfabrik für Industrie 4.0

Volker Bachura, Leiter der Carl-Benz-Schule in Gaggenau, erklärte abschließend die Bildungswege in Baden-Württemberg sowie das System der beruflichen Schulen in BW und zeigte die Richtung, um auf Fach- und Hochschulen zu gelangen. Einen besonderen Stellenwert in der Region nehme die Carl-Benz-Schule mit ihrer Lernfabrik als Kompetenzzentrum für Industrie 4.0 ein, machte Bachura deutlich. Neben einer zukunftsweisenden Ausbildung der Lernenden, von denen aufgrund der Digitalisierung neue Fähigkeiten gefordert werden, fänden dort Weiterbildungen für Externe statt. Auch Bachura betonte die Praxisnähe "seiner" Schule und verwies auf spannende Aktivitäten, wie etwa den Umbau eines Zweitakt-Rollers mit Verbrennungsmotor zum E-Scooter und weitere technische Projekte, die sogar schon bei der Hochschule Karlsruhe zur weiteren Verwendung "gelandet" seien.

Zeit für Einzelgespräche

Wie groß das Interesse der ZuhörerInnen am Thema "Weiterbildung" war, zeigte sich vor allem im Anschluss an die Vorträge. Viele Auszubildende führten mit den ReferentInnen ausführliche Einzelgespräche, um sich nach persönlichen Weiterbildungsmaßnahmen oder fortführenden Schulsystemen zu erkundigen. "Rundum gelungen" war dann auch die abschließende "Note", die alle Teilnehmer dieser IG Metall Jugend-Veranstaltung gaben. Und IG Metall-Sekretär Christian Herbon zeigte sich zuversichtlich, was die "nachfolgenden Generationen" anbelangt: "Wer sich so intensiv für Weiterbildung interessiert, wird unsere berufliche Zukunft positiv prägen!"

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Letzte Änderung: 08.12.2017


Adresse:

IG Metall Gaggenau | Hauptstrasse 83 | D-76571 Gaggenau
Telefon: +49 (7225) 9687-0 | Telefax: +49 (7225) 9687-30 | | Web: www.gaggenau.igm.de

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